Ab heute, 1. Oktober 2024, können kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche in Form einer Kapitalgesellschaft organisiert sind, um eine erhöhte Sabatinibeihilfe ansuchen, wenn sie gleichzeitig auch ihr Eigenkapital um zumindest 30% der anstehenden Investition erhöhen.
Die entsprechenden Anleitungen für den Antrag sind im Rundschreiben vom 22. Juli 2024 Nr. 1115 des Ministeriums für das „Made in Italy“ enthalten.
Gefördert werden Investitionen in neue Maschinen und Anlagen sowie in Software und in die digitale Technologie zwischen 20.000 Euro und 4.000.000 Euro, welche über Leasing oder eine Bank finanziert werden, wobei die Dauer der Finanzierung oder des Leasingvertrages 5 Jahre nicht übersteigen darf.
Der Zinsenbeitrag beträgt für diese besondere Sabatinibeihilfe
- 5% für Kleinstunternehmen und kleine Unternehmen sowie
- 3,575% für mittlere Unternehmen.
Für Investitionen bis zu 200.000 Euro kann um eine einmalige Auszahlung der Beihilfe angesucht werden.
Für den Antrag ist ein eigener Vordruck auszufüllen, welcher unter der Internetadresse https://benistrumentali.dgiai.gov.it zu finden ist (welche derzeit aber wegen der angeblich notwendigen Aktualisierungen keinen Zugriff erlaubt). Der rechtliche Vertreter des Unternehmens muss über einen SPID-Zugang verfügen. Sobald der Vordruck ausgefüllt ist, wird ein CUP-Kodex generiert, und das antragstellende Unternehmen muss den Antrag mittels PEC an das finanzierende Kreditinstitut oder an die Leasinggesellschaft schicken, wobei im Betreff folgender Vermerk aufscheinen muss:
“Si trasmette in allegato il MODULO PER LA RICHIESTA DEL CONTRIBUTO DEL MIMIT DI CUI AL D.I. DEL 22 APRILE 2022 "Beni strumentali (Nuova Sabatini)" relativo alla domanda contrassegnata con codice CUP _______ associato al contratto _______/______”.
Bleibt zu ergänzen, dass es für die Sabatinibeihilfen nach wie vor notwendig ist, dass vor Antragsstellung keinerlei Anzahlungen an den Lieferanten geleistet werden dürfen.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Dott. Comm. Josef Vieider
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